Wichtige Spende

Wir haben über die notwendige Anschaffung neuer Schulbücher berichtet. 

Erste Hilfe kam vom Rivius Gymnasium Attendorn mit einem Scheck über 2000€.

Dafür sagen wir Herzlichen Dank!

Hier der Bericht der Westfalenpost vom 05.Dezember 2019:

Unser Bild entstand am Donnerstagmorgen bei der Spendenübergabe im Rivius-Gymnasium und zeigt von links: Schulleiter Rudolf Hermanns, die Sprecherin der Schülervertretung Aida Baradari, Karin Nicolay, Schulpflegschaftsvorsitzende Nicole Raulfs, Fritz Nicolay und die stellvertretendeSchulleiterin Daniela Greitemann.

 

ATTENDORN.  2.000 Euro für die Hupendo-School in Nairobi für die Anschaffung von neuen Schulbüchern. Schüler mit verschiedenen Aktionen in Attendorn

Es ist bald Weihnachten und in dieser Zeit sind gute Taten besonders gefragt. Und eine gute Tat wurde am Donnerstagmorgen im Attendorner Rivius Gymnasium vollzogen. 

Schulleiter Rudolf Hermanns, seine Stellvertreterin Daniela Greitemann sowie die Schulpflegschaftsvorsitzende Nicole Raulfs und die Sprecherin der Schülervertretung, Aida Baradari, überreichten einen überdimensional großen Scheck über 2.000 Euro für die Hupendo-School in Nairobi in Kenia an das Ehepaar Karin und Fritz Nicolay. Vorausgegangen war ein SOS-Hilferuf der Eheleute und Attendorner Neubürger Nicoly, die jetzt im Tangel wohnen, an das Gymnasium. Sie unterstützen schon seit Jahren die Hupendo-Scholl. Rund 600 Schülerinnen und Schüler werden an der Primary School (Grundschule) und Secondary School (weiterführende Schule) unterrichtet. 

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Durch einen Erlass des kenianischen Staats werden jetzt vollkommen neue Schulbücher eingeführt. Die Beschaffung kostet sehr viel Geld. Und da hat jetzt das Rivius recht unbürokratisch geholfen. Schulleiter Rudolf Hermanns sagte unserer Zeitung, dass „wir zwei Tage lang überlegt haben, was wir machen können.“

Schulpartnerschaft im Gespräch

Aus Sammel- und Spendenaktionen, wie zum Beispiel dem Kuchen- oder Waffelverkauf, waren noch Beträge vorhanden. Auf Preisgelder für Schulwettbewerbe konnten die Rivianer ebenfalls zurück greifen. So entstand der Gesamtbetrag von 2.000 Euro, der zur Ausstattung für das erste bis dritte Schuljahr genommen werden soll. Nicolys erzählte im Pressetermin schon von schlaflosen Nächten, denn sie hatten mit dem Besorgen des zusätzlichen Betrags schon ihre Schwierigkeiten Mit ihrem riesigen Familien- und Freundeskreis unterstützen sie die Hupendo-School bereits seit Jahren mit rund 37.000 Euro im Jahr, damit jedes Kind täglich eine warme Mahlzeit in der Slum-Schule erhält. Natürlich nicht zu vergleichen mit einem üppigen Mittagessen in Deutschland. „Es gibt Bohnen und Mais und an Feiertagen etwas Huhn dazwischen“, erzählt uns Karin Nicolay, die auch eine Partnerschaft des Rivius Gymnasiums mit der Hupendo-School ins Gespräch brachte. 

In diesem Zusammenhang berichtete die stellvertretende Schulleiterin Daniela Greitemann, dass man überlege, den jährlichen „Tag für Afrika“, an dem die Schüler ein Sozialprojekt durchführen, als Tag für die Hypendo-School zu konkretisieren. Geplant haben Karin (81) und Fritz Nicolay (84), im März des kommenden Jahres noch einmal nach Kenia zu fliegen. 40 Jahre führten sie ein Schuhgeschäft und wohnten in Echternhagen. Danach orientierten sie sich neu. Ein Rentnerleben, ohne weitere Verpflichtung, war für sie zu langweilig. Und da fanden sie in der Kölner Kirchenzeitung eine Annonce, für ein Jahr das Gästehaus der Schwestern vom kostbaren Blut in Nairobi zu führen, bewarben sich dort und bekamen auch den Zuschlag. Und vor Ort in Kenia kam dann auch der Kontakt zur registrierten und anerkannten Hupendo-School zustande.

Ehrenamtshütte auf Weihnachtsmarkt

Doch der Einsatz von Karin und Fritz Nicolay und dem Freundeskreis Hupendo-Schule geht weiter. Auf dem Weihnachtsmarkt, der am Freitag eröffnet wird, belegen sie eine Ehrenamtshütte und verkaufen bis zum 10. Dezember Afrikanisches Kunsthandwerk für den guten Zweck. Im Angebot hat der Freundeskreis unter anderem Engel aus Sisal und Bananblättern und Keramik. Aber auch afrikanischer Schmuck wird angeboten. „Dieser wird von Witwen, die nicht abgesichert sind, hergestellt“, erzählt Karin Nicoly.


Neue Schulbücher

Immer wieder gibt es neue Auflagen und Anforderungen der Kenianischen Schulbehörden an die Ausstattung der privaten Schulen, finanzielle Unterstützung gibt es dagegen wohl nicht.

Hier ein neuer Bericht von Schulleiter Alfred Nyerere: ‘Ich bin sehr damit beschäftigt, ein neues Klassenzimmer über der Küche und den Tanks zu bauen. Ich habe letzte Woche angefangen und in ungefähr drei Wochen wird es zu Ende sein. (Anm.: Dieser Bau ist eine Auflage der kenianischen Regierung)

Die neuen Lehrplan-Lehrbücher, die wir pro Schüler benötigen, sind: 1. Mathematische Aktivitäten 2. Aktivitäten in englischer Sprache 3. Mazoezi ya Kiswahili 4. Alphabetisierungsaktivitäten. 5. Hygiene- und Ernährungsaktivitäten. 6. wissenschaft aktivitäten. 7.Kritische Aktivitäten 8.Umweltaktivitäten. 9. Musikalische Aktivitäten. 10. Kreative und bewegende Aktivitäten.

Die Preise variieren je nach den Kosten der Lehrbücher. Es reicht von 270 Kenianischen Shilling bis 390 KSH pro Lehrbuch. Jede Schüler*n  benötigt ungefähr 4000 KSH (etwa 35€), aber wir veranlassen sie, die Bücher mit zwei Schülern pro Buch zu teilen, um die Kosten für die Bücher zu senken.

Wir müssen die Bücher kaufen, bevor wir das nächste Semester beginnen.

Die Bücher, die wir brauchen, sind für die Klassen 1 bis 4, in jeder Klasse haben wir 45 bis 50 Schüler. (Anm.: Das bedeutet, dass wir etwa 7000,- € für die Anschaffung der Bücher benötigen, eine erste Spende dafür ist bereits vom Attendorner Rivius-Gymnasium übernommen worden, siehe Artikel der Westfalenpost vom 05.12.19))

In Kenia regnet es und es ist kalt. Keine Sonne!

Die Prüfung für Standard 8 ist abgelaufen und wir haben sehr gut abgeschnitten, da unser erstes Kind 399 von 500 Punkten hatte. Das letzte Kind bekam 200 Punkte.’


Weihnachtsmärkte 2019

Auch in diesem Jahr sind wir wieder auf Weihnachtsmärkten in Halver und Attendorn vertreten.

Kommen Sie und nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Kaufen Sie etwas von den schönen Dingen, die wir aus Afrika mitgebracht haben, spenden Sie oder informieren Sie sich einfach nur über unser Projekt.

Weihnachtsmarkt Halver am Kulturbahnhof: 29.11.-01.12

Weihnachtsmarkt Attendorn: 06.-10.12

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Die Hupendo-School in der Kiswahili-Zeitung

Alfred Nyerere, der Schulleiter, schreibt dazu:

'We are doing very well and preparing for the national exams. 

Hupendo school has appeared in the kiswahili news paper today. F4 preparing for national exams and others planning for the games. You can also see other students in the computer class being taught by the teacher and other students enjoying breakfast tea.'

Sinngemäß: Uns geht es gut und bereiten uns auf die nationalen Prüfungen vor.

Die Hupendo-Schule ist heute in der Kiswahili-Zeitung erschienen.  Es zeigt die F4 bei der Vorbereitung auf nationale Prüfungen, andere, die die Spiele planen,

 in der Computerklasse sind oder ihr Frühstückstee genießen.


Sauberer Marktplatz

Aus Nairobi schickt Alfred Bilder von der Säuberung des Kangemi-Marktplatzes, der Teil einer Prüfung der dritten Klasse ist. Könnten wir vielleicht auch hier mal vorschlagen, oder?

 


August 2019: Besuch aus Nairobi

Zum ersten Mal in ihrem Leben verlassen die Nyereres Kenia und brechen nach Europa auf. Sie wollen sich das Land anschauen, mit dem sie seit vielen Jahren so verbunden sind und hier vor Ort den Spender*innen und Frend*innen der Hupendo-School persönlich von der Schule zu erzählen. 

Sie wohnen in diesen Tagen bei den Nicolays, erkunden Attendorn, das Sauerland und Köln.

Vieles ist ihnen neu und weckt viele Fragen, z.b. warum unsere Häuser spitze Dächer haben, wo die Elektrizität herkommt, da ja keine Leitungen über die Straßen laufen wie in Kenya. Oder wo die Menschen sind, weil tagsüber die Stadt ja so leer erscheint, in Kenya sind die Straßen voll weil soviel Menschen unterwegs sind auf der Suche Arbeit. Besonders die Ruhe genießen sie, denn im Slum ist es ständig laut und in den Hütten hört jeder alles.

Zu einem Termin beim Bürgermeister kommt auch eine Kollegin aus dem örtlichen Gymnasium, so können sich Alfred und Carolin über das deutsche Schulsystem informieren.

Höhepunkt des Aufenthalts ist sicher die große Veranstaltung in der Jause, wo Alfred vor ca 60 Besucher*innen die aktuellen Probleme in Kenia erklärt:

Die Regierung will ab sofort neue Schulbücher für die 1. - 4. Klassen der Primaryschool einführen. Das heißt für die Hupendo-School, dass für ca. 160 Kinder je 10 neue Schulbücher angeschafft werden müssen, ungefähre Kosten 3.600 Euro, in den nächsten Jahren sollen dann jeweils für 1 Jahr Bücher gekauft werden.

Da diese Kosten von den privaten Schulen selbst getragen werden müssen, bedeutet das eine erneute Herausforderung für die Hupendo-School. Auch wenn unser Hilfsschwerpunkt die Schulspeisung der beinahe 600 Schüler*innen in Nairobi ist, wollen wir versuchen, auch hier zu helfen.

Am 7.+8. 9. haben wir daher auf dem Stadtfest in Attendorn, und Elke  am 8.9. beim Denkmaltag an der Knochenmühle in Valbert , wieder einen Stand mit afrikanischen Artikeln.

Am 21.August berichtet die Meinerzhagener Zeitung über diesen Besuch:


Juni 2019: Hupendo-Besuch - Bericht in der Meinerzhagener Zeitung:

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Juni 2019: Pfingsten an der Knochenmühle

Wie in jedem Jahr findet auch am 10.6.anlässlich des  Mühlentages wieder ein Tag der "offenen Tür" bei der Meinerzhagener "Knochenmühle" statt. Der Heimatverein hat aus Altersgründen einige Bereich an Vereine abgegeben. So sind junge Leute jetzt z.B. für das Grillen und Waffelbacken zuständig. Eine sehr gute Lösung.

Rund um die Mühle sind Stände aufgebaut. Zu den üblichen Angeboten werden immer alte Handwerksberufe eingeladen. Eine Märchentante ist für die Kinder dort. usw. und natürlich wird die Mühle betrieben, man kann dort das Knochenmehl als Dünger kaufen. Es ist eine bekannte und beliebte Veranstaltung mit familiärem Flair.

Auch Karin Nicolay und Elke Schmidt sind wieder dabei, um mit ihrem Stand auf die Hupendo-School aufmerksam zu machen,  viele Bekannte aber auch neue Leute kennenzulernen und für unser Projekt zu begeistern.


Juni 2019: Alles in Farbe

Farbige Grüße erreichen uns aus Nairobi.So macht Lernen noch mehr Spaß.


März 2019: Der Doktor kommt

Im März fährt Peter Sudermann in Begleitung von Dr Rüdiger nach Nairobi. Ziel der Reise ist diesmal, den Gesundheitszustand der Schüler*innen zu untersuchen und evtl medikamentös zu unterstützen.

Hier sein Bericht:

Unser Besuch an der Schule liegt hinter uns und wir haben wieder einen guten Eindruck, Alfred und Caroline machen wirklich sehr gute Arbeit.

Mit dabei waren dieses Mal Paul Sudermann mein Bruder, Dr. Andreas Rüdiger aus Minden und Herr Günter Frense aus Meinerzhagen.

Zunächst haben wir uns in den Apotheken vor Ort mit 10 verschiedenen Grundmedikamenten wie Mittel gegen Malaria und Würmer, Vitamine und Binden für die Mädchen eingedeckt.

In der Schule konnte Dr. Rüdiger direkt mit den Untersuchungen beginnen.

Caroline, die Frau von Alfred, unterstützte den Arzt hervorragend, alles war perfekt vorbereitet, es wurde eine Klasse nach der anderen untersucht.

In drei Tagen konnten durch die gute Organisation alle Kinder (zurzeit 550) untersucht und mit Medikamenten versorgt werden, wenn Bedarf bestand. Alfred und die Lehrer*innen waren dann zum Schluss dran.

Wir freuen uns, dass der allgemeine Gesundheitszustand der Kinder recht gut ist.

Herr Frense sagte direkt 500€ zu, um die Schule wieder neu anzustreichen.

Alfred wird das im April mit den älteren Schüler durchführen.

 

Herzlichen Dank an Dr. Rüdiger für diesen tollen Einsatz! Er wird auch im nächsten Jahr wieder dabei sein, um die Kinder zu untersuchen. Darüber freuen wir uns sehr!


Dezember 2018: Zurück im Team

Beim ersten Team-Treffen im neuen Jahr ist nun auch das Ehepaar Nicolay wieder mit an Bord. Darüber freuen wir uns, haben sie doch die Entstehung und Entwicklung der Hupendo-School von Beginn an begleitet und brennen immer noch dafür, den Kindern in Kangemi Bildung zu ermöglichen.

Im Gespräch ging es dann in erster Linie um drei Themen:

  • Wenn auch die das Mittagessen für ein Kind am Tag nur ca 25 Cent kostet - das tägliche Mittagessen ist zentraler Bestandteil unserer Förderung und besteht aus Reis und Bohnen- , sind das bei 600 Kindern und Jugendlichen schon 150€ am Tag. Über 30 000€ im Jahr sind deshalb immer wieder Ziel unserer Bemühungen. Dabei schwanken die Preise und steigen  auch in Kenia immer mehr an. Spenden und Kontakte werden also unvermindert gebraucht, um wenigstens diese eine Mahlzeit zu finanzieren, die für manche Kinder sogar die einzige ist.
  • Darüber hinaus müssen wir uns natürlich Gedanken machen, wie diese Mahlzeiten in Zukunft gekocht werden können. Ist Gas eine Lösung? Ist es technisch möglich, eine kleine Solaranlage auf den Dächern anzubringen? Ist das Risiko, dass wertvolle Anlagen gestohlen werden, nicht zu hoch? All. das haben wir diskutiert und festgestellt, dass wir hier noch mehr Informationen und Fachwissen brauchen. Also auch mit Ihrem Wissen können Sie unsere Arbeit für die Hupendo-School unterstützen. Über Rat und Tat freuen wir uns!
  • Gute Botschaften gibt es für den März. Peter Sudermann wird diesmal in Begleitung des Arztes Dr Andreas Rüdiger aus Minden nach Nairobi reisen. Neben der Anschaffung von Medikamenten sollen dort dann alle Schüler*innen der Hupendo-School einmal medizinisch durchgecheckt werden. Mit dabei ist Carolin Nyerere, Frau des Schulleiters und ausgebildete Krankenschwester. Mit ihrer Hilfe kann dann auch die anschließende eventuelle Versorgung kranker Kinder umgesetzt werden. Von diesem Besuch werden wir vielleicht schon aus Nairobi berichten können. 

Für das vergangene Jahr danken wir allen Spender*innen und Unterstützer*innen und wünschen

Ihnen ein gesundes, friedliches und glückliches Jahr 2019!

 

Elke Schmidt - Peter Sudermann - Fritz Nicolay - Karin Nicolay


Klimawandel

Klimaschutz ist nicht nur hier in Deutschland ein großes Thema. Laut Berichten von unserer Kontaktperson Bruder Karl wird in Kenia über eine Verordnung nachgedacht, das Fällen von Bäumen für Brennholz und Holzkohle zu verbieten. Wenn es wohl noch kein endgültiges Verbot gibt, steigen die Preise für Holz und Kohle stark an, weshalb viele zum Umstieg auf Strom, Kerosin und Gas bewegt hat. Was für das Klima gut ist, kann im Detail zu großen Schwierigkeiten führen. Auch in der Hupendo-School wird das Schulessen auf einem Holzfeuer gekocht.

Über Lösungen werden wir beim nächsten Team-Treffen beraten und anschließend berichten.


Dank aus Kenia

Aus Kenia erreicht uns ein Dankesbrief vom Schulleiterehepaar Caro und Alfred Nyerere:

Dear our donors. 

I take this opportunity on behalf of hupendo school and my family to wish you and all of our donors who have made hupendo school successful and what it is today. Merry Christmas and a cheerful festive season., by helping out whenever and whatever you could for all these years shows Love and Tenderness for needy children who wants to be as lmportant in the society like others We say once more again thanks very much and we pray God continue to give you all good health joy and long life and good health. 
We are using laptops in classroom and it has helped alot as per now we have put up a beautiful computer laboratory for high school students. 
Have a merry Christmas.... Cheers and Happy New year 2019 
Greetings from Alfred and Caro, teachers. 

Zurück von Teneriffa

Seit November ist unser Team wieder größer: Für einige überraschend ist das Ehepaar Nicolay aus Teneriffa zurückgekehrt. Und hat sich gleich an die Arbeit gemacht: Beim Hupendomarkt in der Schule an der Höh und beim Weihnachtsmarkt in Attendorn konnten sie bereits wieder gesichtet werden.

Hier im Bild Fritz Nicolay und Elke Schmidt in Attendorn.


Weihnachtsmarkt in Halver


November 2018: Hupendo-Markt der Schule an der Höh in Lüdenscheid

Alle Schüler*innen wollten dabei sein, als der Erlös des diesjährigen Hupendo-Marktes der Schule an der Höh in Lüdenscheid überreicht wurde. Bereits zum siebten Mal fand der Basar, der aus dem Schulleben der Förderschule des Märkischen Kreises nicht mehr wegzudenken ist, an der Bonhoefferstraße statt. Zwei Stunden lang schoben sich Besucherströme entlang der Stände, an denen sechs Oberstufenklassen und die ‚Garten‘-Gruppe der Berufspraxisstufe originelle und weihnachtliche Dinge anboten, die in den vergangenen Monaten im Unterricht entstanden waren. Ergänzt wurde das Angebot durch eine afrikanisch anmutende Bar mit Waffeln und Getränken und einen Stand des Hupendo-Freundeskreises mit Kunstgewerblichem aus Kenia.

Elke Schmidt, die erst im Oktober die Hupendo-Schule besucht hatte, übermittelte den Schüler*innen  Grüße von der Patenschule in einem Armenviertel Nairobis, bevor Fritz Nicolay 1350 € aus der Hand von Schulsprecherin Lara entgegennehmen durfte. Ein großer Erfolg, auf den die Jugendlichen sehr stolz sind und der mithelfen wird, die Lernbedingungen ihrer afrikanischen Freund*innen zu verbessern.


November 2018: Zurück aus Nairobi

Im Oktober 2018 hat Elke Schmidt die Hupendo-Schule in Nairobi besucht, um sich vor Ort einen Eindruck der Schule zu verschaffen. Hier ihr Bericht:

Mit vielen neuen Eindrücken kehre ich von meiner diesjährigen Keniareise nach Deutschland zurück. Schon bei der Fahrt vom Flughafen zum  Gästehaus fällt mir die ungeheure Bautätigkeit in Nairobi auf. Nicht nur der Flughafen hat eine neue moderne Ankunftshalle bekommen, überall in der Stadt wachsen Hochhäuser wie Pilze aus der Erde. Das Verkehrsaufkommen ist noch gewaltiger als in den Jahren zuvor, entsprechend werden auch überall neue Verkehrsverbindungen geschaffen.

Nur im Slum von Kangemi, wo die Hupendo- Schule zu finden ist, scheint alles unverändert zu sein. Mühsam bahnt sich das Taxi einen Weg durch die mit Lieferwagen, Matatus( Sammeltaxen), Boda Bodas (Motorradtaxen) und geschäftig hin und her eilenden Menschen verstopften engen Gassen. An der Schule fallen mir in unmittelbarer Nachbarschaft  bunt bemalte und beschriftete Umgrenzungswände auf, hinter denen sich zwei neue Primary- Schulen befinden. Stark ansteigende Bevölkerungszahlen und der Wunsch nach schulischer Bildung machen das anscheinend nötig, wie mir später unser Schuldirektor erklärt.

Am Eingang der Hupendo-Schule werde ich sehr herzlich von Schulleiter Alfred Nyerere und seiner Frau Caroline begrüßt und zu einem langen Gespräch ins Büro geführt. Meine Gastgeschenke- dieses Mal habe ich neben diversen Schulmaterialien mehrere Laptops im Gepäck- werden freudig entgegengenommen. Auch in Kenia fordert das Schulministerium den Einsatz von Computern im Unterricht. Eine Unterstützung der privaten Schulen von Seiten des Staates gibt es jedoch nicht.

Anschließend  führt mich der Schulleiter durch alle Klassen. Während die älteren Schüler*innen auf meinen Besuch sehr verhalten reagieren und sehr diszipliniert ihre Lerntätigkeiten fortsetzen, laufen die Jüngsten freudig auf mich zu, um mir die Hand zu schütteln. Der Aufforderung, ein Begrüßungslied für mich zu singen, kommen sie mit großer Begeisterung nach.

Auch an der Hupendo- Schule sind deutliche Veränderungen sichtbar. Auf Grund der wachsenden Schülerzahlen         (aktuell 600 Schüler*innen) musste mehr Klassenraum geschaffen werden. Da das schulische Gelände nur begrenzt Ausdehnungsmöglichkeiten bietet, wurden vorhandene Klassenräume teilweise aufgestockt oder Wände zur Erweiterung bestehender Klassenräume versetzt. Schulleiter Alfred Nyerere erklärt mir, dass er nur durch Aufnahme von weiteren Schüler*innen und der Einnahmen von mehr Schulgeld genügend finanziellen Spielraum hat, um die Lehrer*innen bezahlen und nötige Anschaffungen vornehmen zu können. Stolz zeigt er mir ein neues Kopiergerät, das für die Erststellung von Arbeitsmaterialien notwendig geworden ist.

Die Mittel, die von Deutschland für die Schulspeisung zur Verfügung gestellt werden, reichen gerade aus, um die Schüler*innen mit einer einfachen Schulmahlzeit, bestehend aus Bohnen oder Mais, zu versorgen. An zwei Tagen der Woche gibt es zusätzlich Tee und Obst.

Obwohl sich der Schulleiter zufrieden mit der Schulsituation zeigt, fällt mir auf, dass die Gebäude, die Stützmauern des stark abfallenden Schulgeländes und die Treppen in einem schlechten baulichen Zustand sind. Um all diese Mängel  beseitigen zu können, ist die Schule zusätzlich auf finanzielle Hilfe angewiesen. So kann man nur hoffen, dass unsere Spender in Deutschland uns weiterhin unterstützen, damit auch in Zukunft in angenehmer Atmosphäre und unter guten Lernbedingungen gearbeitet werden kann. Auch in diesem Jahr wurden wieder Schüler*innen mit einem Stipendium des Präsidenten ausgezeichnet, was die Schule mit Stolz erfüllt. Der Schulleiter und sein Lehrerteam tun alles, um ein gutes Bild der Schule in der Öffentlichkeit zu präsentieren..


Frühstück

Schwerpunkt der Unterstützung ist die Speisung der über 500 Schülerinnen und Schüler in der Hupendo-School.

Neben dem täglichen Mittagessen wurde im vergangenen Jahr auch ein kleines Frühstück eingeführt. Kürzlich bekamen wir Fotos aus Kenia, die die Ausgabe von Tee und Brot zeigen. Gerne würden wir auch für etwas Obst oder frisches Gemüse am Mittag sorgen, die Kosten dafür sind in Nairobi zurzeit allerdings sehr hoch.

Nach unseren Recherchen kostet z.B. eine Banane ca 10Cent, das macht bei 500 Schülerinnen und Schülern 50€ am Tag! Das sind mehr als 1000€ im Monat.


Das 'Erbe' des Ehepaares Nicolay

...So ist ein ganzseitiger Bericht in der Meinerzhagener Zeitung vom 13. März 2018 übertitelt. 

Zum Lesen bitte anklicken..


Weihnachtsmärkte in Attendorn, Halver, Netphen, Teneriffa..

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit stehen die Weihnachtsmärkte an, bei denen Elke Schmidt, Peter Sudermann und auf Teneriffa auch Karin und Fritz Nicolay Kunsthandwerk aus Afrika anbieten, um die Hupendo-Kasse aufzufüllen, aber auch persönliche Gespräche zu führen, Auskunft zu geben, neue Kontakte zu knüpfen. 

Allen, die wir nicht persönlich getroffen haben in diesen Tagen, wünschen wir friedliche Weihnachten und ein gesundes und glückliches Jahr 2018!


Erfolgreicher Hupendo-Basar

Viele Wochen gewerkelt, gekocht, gebacken und gemalt haben die SchülerInnen der Oberstufe wieder für den diesjährigen Hupendobasar, nach Angaben der Schule bereits der 6. Ein großes Angebot und viele kaufbereite BesucherInnen machten diesen Tag zu einem großartigen Erfolg. Sogar die Presse würdigte die Aktion mit einem Zeitungsartikel. 1250€ überreichten die Schülersprecherinnen Hatice und Lara am Ende an Elke Schmidt.

Wir freuen uns riesig und sagen Herzlichen Dank!!!  

Zur Webseite der Schule geht es hier  >>>www.schuleanderhoeh.de


Neue Mauer

Aus Kenia erreichen uns Fotos von der neu errichteten Mauer. Am unteren Ende des Grundstückes bestand die Umgrenzungsmauer nur aus ein paar rostigen Wellblechplatten. Um die Schule besser zu schützen und ein Eindringen auf das Schulgrundstück zu erschweren, wurde jetzt an dieser Stelle eine Steinmauer errichtet.


Bruder Karl auf Teneriffa

Zurzeit ist Bruder Karl aus Nairobi zu Besuch auf Teneriffa. Hier besucht er nicht nur das Ehepaar Nicolay, um sich mit ihnen über den Fortgang der Hupendo-School auszutauschen, sondern er besucht auch die International Bristish School, um dort dem Kollegium und der Schülerschaft von Nairobi zu erzählen.

Dabei stößt er auf interessierte und begeisterte Zuhörer.

Bruder Karl Schaarschmidt ist ein 'Steyler' und lebt sei mehr als 20 Jahren in Kenia.

Er ist unser Vertrauensmann in Kenia, der die Finanzen für die Hupendo-School verwaltet. 


Kunst aus Teneriffa

Nicht nur Briefe werden getauscht zwischen den Schülerinnen und Schülern der International British School und der Hupendo-School in Nairobi. Kürzlich hat die Klasse auf Teneriffa im Unterricht tolle Kunstwerke von den Schönheiten der kanarischen Inseln angefertigt. Die sollen nun als Gruß auf die Reise nach Nairobi gehen und dort hoffentlich einen schönen Platz finden. Vielleicht sehen wir dann auch mal etwas von kenianischen Künstlern?


Neues aus Nairobi

Aus Nairobi erreichen uns Grüße und aktuelle Bilder des neu eingeführten Schulfrühstücks, das sich großer Beliebtheit erfreut. Viele Schülerinnen und Schüler kommen ohne Frühstück in die Schule, das Mittagessen ist häufig die einzige Mahlzeit am Tag. Aufgrund des hohen Zuckerpreises ist die Aufrechterhaltung des Frühstücksangebots eine große Herausforderung. Deshalb freuen wir uns auch hier über Ihre Unterstützung und Ihre Spenden!


Pfingsten an der Knochenmühle

Die Knochenmühle liegt an der L 539 im Ortsteil Mühlhofe östlich von Valbert ( zwischen Meinerzhagen und Attendorn ). Der Heimatverein Meinerzhagen führt dort an deutschen Mühlentagen ( Pfingstmontag), sowie am Tag des offenen Denkmals ( jeweils 2. Sonntag im Sept. ) Veranstaltungen durch. Dann kann man die Mühle in Betrieb erleben und sehen wie Knochen zu Mehl ( Dünger für Landwirtschaft ) zerstampft werden. Um die Mühle herum gibt es einen Markt mit vielen Ständen, in der Heimatstube Kaffee und Kuchen. Elke Schmidt wird an diesem Tag mit einem Hupendo-Stand vertreten sein, hier können Sie sich persönlich über die Schule informieren und afrikanisches Kunsthandwerk bestaunen oder erwerben.

Die Mühle in Mühlhofe ist die letzte erhaltene Knochenmühle in Westfalen, sie steht seit 1986 unter Denkmalschutz.


April 2017: Besuch in Nairobi

Peter Sudermann besucht im April die Hupendo-Schule, um sich über die Entwicklung der Schule zu informieren. Wieder sind die Pflanzen gewachsen und verleihen dem Schulgelände ein freundliches und einladendes Aussehen.

Im Gespräch mit Schuldirektor Alfred Nyerere zeigt sich, dass auch die 'to do'-Liste wieder gewachsen ist:

  • für ca 70 Schülerinnen und Schüler werden neue Schulbänke und Tische  gebraucht
  • durch die Umstellung im Schulsystem  müssen  neue Schulbücher für die Klassen 8 – 12 angeschafft werden
  • um das Gelände abzusichern, ist die Verlängerung einer Wand notwendig geworden
  • dann können auch vier Klassen erweitert werden, um mehr Platz für die Schüler zu schaffen
  • die Schulspeisung bleibt weiter unser Hauptschwerpunkt, hier sind die Kosten um etwa 20% für Lebensmittel gestiegen

Afrika, Afrika

Auf tagesschau.de gibt es einen interessanten Videoblog von Thomas Denzel, Sabine Bohland und Shafagh Laghai.

'Afrika, Afrika' ist er betitelt und befasst sich mit vielen Themen afrikanischer Länder, unter anderem auch mit Ärztestreiks und den Auswirkungen der Dürre in Kenia. Sehr informativ!

http://www.tagesschau.de

 


Februar 2017: Frühstück

Große Freude herrscht in Nairobi bei Schülern und Lehrern über die neue Möglichkeit, in der Hupendo-Schule zusätzlich zur Mittagsmahlzeit ein kleines Frühstück zu bekommen. Im letzten Rundbrief sprachen wir davon, dass wir eine solche Maßnahme gerne verwirklichen würden. Wie uns Alfred und Caro Nyerere aus Nairobi schreiben, hat die anhaltende Dürre zu großem Hunger geführt. Viele Tiere seien gestorben, viele Menschen leiden sehr. Die Schüler kommen vielfach ohne Essen in die Schule, das Frühstück, bestehend aus Toastbrot und Tee, lindert und hilft etwas. So ist auch Lernen eher möglich. Mit dem Dank erreicht uns aber auch ein weiterer Appell: Die Regierung hat wohl Änderungen in der Struktur der Schulorganisation vorgenommen und nun müssen bis Mai neue Schulbücher angeschafft werden.

Wir freuen uns deshalb über jede Spende, die uns hilft, sowohl das Frühstücksangebot aufrecht zu erhalten als auch den Ankauf von Schulbüchern zu unterstützen. Angaben zum Spendenkonto finden sie hier auf der Spendenseite.


Dezember 2016: Post aus Nairobi

Zum Ende des Jahres schreiben uns Schulleiter Alfred Nyerere und seine Frau und Kollegin Caro Nyerere von der positiven Entwicklung in der Hupendo-School. Eint toller Erfolg!


November 2016: Ende der Weihnachtsmarkt-Saison

Auf verschiedenen Weihnachtsmärkten hat das Hupendo-Team nicht nur Waren verkauft, sondern vor allem Gespräche geführt und Interesse geweckt. Viele Menschen wollten mehr über die Hupendo-School erfahren.  

So entstanden neue Kontakte und Verbindungen, dazu trägt mittlerweile auch die nächste Generation bei.


November 2016: Erfolgreicher Markt in der Schule an der Höh

Er hat schon Tradition, der Hupendo-Basar in der Schule an der Höh in Lüdenscheid. 

Jedes Jahr basteln und köcheln die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, um auf dem Markt ihre Waren anzubieten und zu verkaufen. Jedes Jahr haben sie den Erlös komplett und ohne Abzug für die Hupendo-Schule gestiftet. In diesem Jahr hat ein kleiner Weihnachts-Flohmarkt das Angebot erweitert. So sind exakt 1000 € zusammengekommen, die die Schule nun stolz überweist.Ein großes Lob und herzlichen Dank!

 


Brieffreundschaft

Auf Teneriffa haben Karin und Fritz Nicolay Kontakt zur International British School gefunden und dort einen Briefwechsel mit der Hupendo-School angebahnt. Erste Briefe wurden bereits geschrieben und beantwortet.           Ein vielversprechender Anfang, der hoffentlich zu weiteren Kontakten führt.


12. und 13. November 2016 in Schwerte

Im November haben wir an einem  Tag der offenen Tür in Schwerte teilgenommen.

Im dortigen Kulturhaus am Bahnhof zeigten die Künstlerinnen und ihre Gäste aktuelle Arbeiten.

Viele Gäste ließen sich an unserem Stand informieren, aßen Crepes und kauften afrikanisches. Ein erfolgreiches Wochenende!


November 2015: Erfolgreicher Markt in der Schule an der Höh

Am vergangen Freitag fand der mittlerweile dritte Basar zugunsten der Hupendo-Schule in Nairobi statt. 

Seit Wochen hatten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und aus der Berufspraxisstufe bereits an der Herstellung origineller und weihnachtlicher Geschenkideen gearbeitet, die es zu erwerben gab. Es gab Adventskränze, vielfältige Weihnachtsdekoration, Schmuck, Postarten, Geschenkartikel und vieles mehr, ebenso wie Kaffee, Waffeln und gebrannte Mandeln. 

In diesem Jahr kam die beeindruckende Spendensumme von 1650 € zusammen, die die Schülerinnen und Schüler voller Stolz Fritz und Karin Nicolay überreichen konnten.

Mehr über die Schule in Lüdenscheid: www.anderhoeh.de

Lüdenscheider Nachrichten vom 03.Dezember 2015: