03.Dezember 2020, Meinerzhagener Zeitung


Examen trotz Corona

Die Schulen in Kenia bleiben weiterhin geschlossen. Ausnahmen gibt es wohl für die Abschlussjahrgänge. 

Auch n der Hupendo-School wird zurzeit Examen gemacht, wie uns Schulleiter Alfred Nyerere schreibt.

Wir drücken die Daumen.

 


November 2020: Neue Lebensmittel

Erneut ist es notwendig, an die Familien unserer Schüler*innen Lebensmittel zu verteilen.

Viele Familien stehen aufgrund der aktuellen Lage vor dem Nichts. Und erneut haben viele Spenden es möglich gemacht, wenigstens einige Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel an die Familien zu verteilen.

Ein Lehrer überwacht die gerechte Ausgabe der Lebensmittel.

Die Regierung in Kenia hat vor 2 Wochen Abschlussklassen den Schulbesuch wieder erlaubt.

Natürlich mit entsprechenden Regeln.  Z.Z. sind dort 16 Lehrer*innen, 1 Köchin und 2 Wachmänner.


14. Oktober 2020: Wir sagen Danke!

In der Westfalenpost ist heute die Danksagung des Hupendo_Teams zu lesen: 

Attendorn „Im Namen des Direktors der Hupendo-School aus Kangemi, einem Slum der Millionenstadt Nairobi/Kenia, möchten wir uns ganz herzlich für die zahlreichen Spenden bedanken. Gerade in diesem Jahr, wo Kenia durch Dürre, Überschwemmungen, Heuschreckenplage und jetzt durch Corona betroffen ist, konnten wir mit der Unterstützung dort helfen“, betont Karin Nicolay vom Hupendo-Team aus Attendorn, das sich seit Jahren um die Schule in Kenia sorgt und immer wieder Spendengelder zusammensucht. Zur Zeit werden auf dem Schulgelände der Hupendo-School einmal im Monat Lebensmittel an die Familien der 600 Schüler verteilt.

Das Suaheliwort „Hupendo“ heißt Nächstenliebe, und die wurde am Freitag erlebt: Die Schule an der Höh in Lüdenscheid hatte, da der Weihnachtsbasar, den sie in jedem Jahr zu Gunsten der Hupendo-School machten, nicht stattfinden kann, die Idee, mit einem Stadtlauf zu helfen. „So konnten wir am letzten Freitag die stolze Summe von 2000 Euro in Empfang nehmen. Eine großartige Spende , die uns bei der Lebensmittelverteilung bis zum Januar 2021 hilft, wenn hoffentlich alle Schulen in Kenia wieder geöffnet werden“, heißt es seitens des Hupendo-Teams.

Das Hupendo-Team besteht aus Elke Schmidt, Peter Sudermann, Karin und Fritz Nicolay und Eva Hammoudo.


Oktober 2020: Tolle Spende der Schule an der Höh in Lüdenscheid

Mit einem Spendenlauf haben die Schüler*innen der Oberstufe nicht nur sich selbst zu Höchstleistungen angespornt, sondern gleichzeitig Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel und nicht zuletzt ihre Lehrerinnen und Lehrer zu großer Spendenbereitschaft motiviert: 2000€ haben sie so zusammenbekommen und damit erneut möglich gemacht, dass in Nairobi zeitgleich eine neue Lebensmittelvergabe starten konnte. 

Die Idee entwickelt haben einige Schüler*innen bei der Recherche über Schulen in anderen Ländern. Dabei entdeckten sie auch unsere Website und konnten kaum glauben, dass die Schüler*innen der Hupendo-School bis Januar nicht in die Schule gehen dürfen. Und als sie dann noch erfuhren, dass den Kindern damit auch die tägliche Schulmahlzeit entgeht und sie auf die Lebensmittelverteilungen angewiesen sind, wollten sie sofort helfen und wurden aktiv. Und kamen dabei auf die Idee mit dem Spendenlauf. Was für eine tolle Idee! Und wie erfolgreich!

Vielen Dank, liebe Schule an der Höh, ihr seid die Besten!   >>>schuleanderhoeh.de

Zur gleichen Zeit in Nairobi:


14. September 2020: Sorgen in Nairobi, Meinerzhagener Zeitung


Erneute Lebensmittelverteilung

Aus Nairobi erreicht uns der Dank der Hupendo-School. Erneut war es möglich, an die über 500 Schüler*innen Lebensmittel zu verteilen dank der Spendenbereitschaft hier in Deutschland. Vielen Dank an alle, die gespendet haben, um den Familien zumindest das Nötigste zum Leben, Essen für ein paar Tage,  zu geben.

Da die Schulen weiter geschlossen bleiben, freuen wir uns auch weiter auf Ihre Unterstützung >>>


Lebensmittel für unsere Schulfamilien

Bei der ersten Lebensmittelverteilung im August finden sich über 1000 Menschen ein. 

Leider können aber nur die Familien der Schulkinder bedacht werden.

Und immer notwendiger wird die Aufstockung der Spendenreserven, die deutlich zur Neige gehen. 

Bitte helfen Sie mit, die Hupendo-School auch über die nächsten Wochen und Monate zu bringen:>>> Ich spende>>>

Meinerzhagener Zeitung vom 18.08.2020:

Wiedereröffnung kaum in Sicht

Bildungsminister George Magoha erlässt Regeln für die Schulen, die auch die Hupendo-School erhalten hat.


Meinerzhagener Zeitung vom 14. Juli 2020

Traurige Zeiten

Zum vierten Mal bereits werden in der Hupendo-School Lebensmittel verteilt. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Laut Schulleiter Alfred Nyerere ist es möglich, dass die Schulen noch bis Januar 2021 geschlossen bleiben.

Damit entgeht den über 500 Schüler*innen die tägliche Schulmahlzeit und sie sind von Hunger bedroht.

So werden die Spendengelder aus Deutschland dafür verwendet, die Familien, deren Kinder in die Hupendo-School gehen, wenigstens mit dem Nötigsten zu versorgen.

Und auch wenn die Schulen geschlossen sind, leben die Menschen in Kangemi doch auf engstem Raum und es ist nahezu unmöglich, Distanz zu halten und sich angemessen zu schützen. 

Wenn Sie sich weiter an der dringend nötigen Versorgung beteiligen möchten, finden Sie hier die Kontodaten:>>>


Rüsten für den Neustart

Hohe COVID 19 Infektionen meldet Schulleiter Alfred Nyerere aus Nairobi. Und die Zahlen steigen.

Neben den Lebensmittelverteilungen beginnen dennoch die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung der Schule.

Dazu gehört vor allem die Installierung von Handwaschbecken, drei unmittelbar am Tor, weitere im gesamten Schulgebäude. 14 Waschbecken und Wasserhähne mussten dazu angeschafft werden.


Lebensmittel die Dritte

Bereits zum dritten Mal kann Schulleiter Alfred Nyerere die Eltern seiner Schüler*innen anschreiben und ihnen Dank unserer/Ihrer Spenden dringend benötigte Lebensmittel geben.

Schon um 5.45 Uhr stehen Menschen vor dem Schultor. Mais, Bohnen, Mehl, Öl und Seife werden verteilt.

Bei starkem Regen warten einige geduldig bis 10 Uhr auf ihre Zuteilungen.

Auch hier tragen fast alle Menschen Masken, um eine Ansteckung zu vermeiden. 

Danksagungen der Familien machen deutlich, wie wertvoll und notwendig die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist. 

Bitte spenden Sie auch weiterhin für diese Maßnahme, Corona ist noch nicht vorbei! >>>zu den Kontodaten

 


Sturm in Nairobi

14.Mai 2020: Immer ist was. Zurzeit gibt es viel Sturm und Gewitter in Nairobi mit Überschwemmungen und Zerstörung. Gestern hat der heftige Wind das Dach der Schule abgedeckt und den Wassertank schwer beschädigt. Mittlerweile ist er durch einen neuen Tank ersetzt worden.

 


Zweite Verteilung

Dank einiger Spenden ist es erneut möglich, einige Grundnahrungsmittel an die Familien der Schülerinnen und Schüler zu verteilen. Auch Mundschutzmasken werden verteilt. Das ist in der Enge des Slums Kangemi, in der kaum Abstand gehalten werden kann, umso wichtiger. Die Menschen dort sind dringend auf Solidarität angewiesen.

Bitte spenden Sie für weitere Hilfe in diesen schweren Zeiten >>> Informationen zum Spendenkonto 

 

Corona auch in Nairobi

Das Corona-Virus ist auch in Nairobi angekomen. In Afrika trifft es auf 'ideale' Bedingungen: Das enge Zusammenleben der Menschen, die erschwerten hygienischen Verhältnisse und große Armut machen eine Verlangsamung der Verbreitung nahezu unmöglich.

Mehr dazu auch unter: https://www.tagesschau.de/ausland/corona-afrika-101.html

Eine erste Hilfs-Maßnahme ist daher das Anschaffen und Verteilen von Lebensmitteln an die Familien der Hupendo-Schüler*innen. Sie müssen auf die oft einzige Mahlzeit am Tag nun verzichten, ein bisschen soll da die Verteilung das Problem lindern. Mit Namenslisten und Regeln verläuft laut Schulleiterehepaar Nyerere die Maßnahme diszipliniert und erfolgreich. Spenden sind besonders im Moment sehr willkommen >>>


März 2020: Besuch vom Doktor

Im März 2020 fahren Peter Sudermann, Dr Andreas Rüdiger und  Alexander Eler mit einem Team nach Nairobi, um wieder alle Kinder zu untersuchen. Hier Peter Sudermanns Bericht:

Wir sind am ersten Tag von Alfred und Caroline Nyerere empfangen worden. Nach einem Rundgang durch die Schule haben wir notiert, was an Medikamenten zu kaufen ist. 

Diese wurden  komplett von Andreas Rüdiger und seiner Gemeinde übernommen. 

Am nächsten Tag startete der Arzt damit, die Kinder zu untersuchen.

Dies dauerte 3 Tage und Fazit war, das unsere Kinder in einem guten Zustand sind und keines mit bedenklichen Symptomen dabei war. 

Am Freitag wurde noch beschlossen, eine weitere Klasse für 50 Kinder mit Schultischen und Bänken auszustatten. Durch das Geld der Gemeinde konnten auch noch 30 Schuluniformen bestellt werden.

Dann wurde der erste Corona Fall bekannt.  Das für Samstag geplante Fussballspiel der Schulkinder wurde abgesagt, am Montag darauf alle Schulen geschlossen.  In Kenia hat man schnell mit Schließungen reagiert.

Am Sontag hat unsere Heimreise glücklicherweise noch geklappt.