Neues aus Nairobi

Aus Nairobi erreichen uns Grüße und aktuelle Bilder des neu eingeführten Schulfrühstücks, das sich großer Beliebtheit erfreut. Viele Schülerinnen und Schüler kommen ohne Frühstück in die Schule, das Mittagessen ist häufig die einzige Mahlzeit am Tag. Aufgrund des hohen Zuckerpreises ist die Aufrechterhaltung des Frühstücksangebots eine große Herausforderung. Deshalb freuen wir uns auch hier über Ihre Unterstützung und Ihre Spenden!


Pfingsten an der Knochenmühle

Die Knochenmühle liegt an der L 539 im Ortsteil Mühlhofe östlich von Valbert ( zwischen Meinerzhagen und Attendorn ). Der Heimatverein Meinerzhagen führt dort an deutschen Mühlentagen ( Pfingstmontag), sowie am Tag des offenen Denkmals ( jeweils 2. Sonntag im Sept. ) Veranstaltungen durch. Dann kann man die Mühle in Betrieb erleben und sehen wie Knochen zu Mehl ( Dünger für Landwirtschaft ) zerstampft werden. Um die Mühle herum gibt es einen Markt mit vielen Ständen, in der Heimatstube Kaffee und Kuchen. Elke Schmidt wird an diesem Tag mit einem Hupendo-Stand vertreten sein, hier können Sie sich persönlich über die Schule informieren und afrikanisches Kunsthandwerk bestaunen oder erwerben.

Die Mühle in Mühlhofe ist die letzte erhaltene Knochenmühle in Westfalen, sie steht seit 1986 unter Denkmalschutz.


April 2017: Besuch in Nairobi

Peter Sudermann besucht im April die Hupendo-Schule, um sich über die Entwicklung der Schule zu informieren. Wieder sind die Pflanzen gewachsen und verleihen dem Schulgelände ein freundliches und einladendes Aussehen.

Im Gespräch mit Schuldirektor Alfred Nyerere zeigt sich, dass auch die 'to do'-Liste wieder gewachsen ist:

  • für ca 70 Schülerinnen und Schüler werden neue Schulbänke und Tische  gebraucht
  • durch die Umstellung im Schulsystem  müssen  neue Schulbücher für die Klassen 8 – 12 angeschafft werden
  • um das Gelände abzusichern, ist die Verlängerung einer Wand notwendig geworden
  • dann können auch vier Klassen erweitert werden, um mehr Platz für die Schüler zu schaffen
  • die Schulspeisung bleibt weiter unser Hauptschwerpunkt, hier sind die Kosten um etwa 20% für Lebensmittel gestiegen

Afrika, Afrika

Auf tagesschau.de gibt es einen interessanten Videoblog von Thomas Denzel, Sabine Bohland und Shafagh Laghai.

'Afrika, Afrika' ist er betitelt und befasst sich mit vielen Themen afrikanischer Länder, unter anderem auch mit Ärztestreiks und den Auswirkungen der Dürre in Kenia. Sehr informativ!

http://www.tagesschau.de

 


Filmempfehlung

Neu in die deutschen Kinos kommt am 20. April der Film 'Queen of Katwe'. Er handelt von einem Mädchen in den Slums von Uganda, die das Schachspiel erlernt und sich so selber die Möglichkeiten schafft, zur Schule zu gehen und später zu studieren. Der Film beruht auf einer wahren Geschichte und könnte ebenso gut in Kangemi spielen, dem Slum, in dem die Hupendo-School ist. Ein schöner, Mut machender Film und eine große Empfehlung.

Hier zunächst der Trailer zum Film: 


Februar 2017: Frühstück

Große Freude herrscht in Nairobi bei Schülern und Lehrern über die neue Möglichkeit, in der Hupendo-Schule zusätzlich zur Mittagsmahlzeit ein kleines Frühstück zu bekommen. Im letzten Rundbrief sprachen wir davon, dass wir eine solche Maßnahme gerne verwirklichen würden. Wie uns Alfred und Caro Nyerere aus Nairobi schreiben, hat die anhaltende Dürre zu großem Hunger geführt. Viele Tiere seien gestorben, viele Menschen leiden sehr. Die Schüler kommen vielfach ohne Essen in die Schule, das Frühstück, bestehend aus Toastbrot und Tee, lindert und hilft etwas. So ist auch Lernen eher möglich. Mit dem Dank erreicht uns aber auch ein weiterer Appell: Die Regierung hat wohl Änderungen in der Struktur der Schulorganisation vorgenommen und nun müssen bis Mai neue Schulbücher angeschafft werden.

Wir freuen uns deshalb über jede Spende, die uns hilft, sowohl das Frühstücksangebot aufrecht zu erhalten als auch den Ankauf von Schulbüchern zu unterstützen. Angaben zum Spendenkonto finden sie hier auf der Spendenseite.


Dezember 2016: Post aus Nairobi

Zum Ende des Jahres schreiben uns Schulleiter Alfred Nyerere und seine Frau und Kollegin Caro Nyerere von der positiven Entwicklung in der Hupendo-School. Eint toller Erfolg!


Kenias vergessene Kinder

Ein Film über die Situation vieler kenianischer Kinder, zu sehen in der ARD-Mediathek - eine Empfehlung!


November 2016: Ende der Weihnachtsmarkt-Saison

Auf verschiedenen Weihnachtsmärkten hat das Hupendo-Team nicht nur Waren verkauft, sondern vor allem Gespräche geführt und Interesse geweckt. Viele Menschen wollten mehr über die Hupendo-School erfahren.  

So entstanden neue Kontakte und Verbindungen, dazu trägt mittlerweile auch die nächste Generation bei.


November 2016: Erfolgreicher Markt in der Schule an der Höh

Er hat schon Tradition, der Hupendo-Basar in der Schule an der Höh in Lüdenscheid. 

Jedes Jahr basteln und köcheln die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, um auf dem Markt ihre Waren anzubieten und zu verkaufen. Jedes Jahr haben sie den Erlös komplett und ohne Abzug für die Hupendo-Schule gestiftet. In diesem Jahr hat ein kleiner Weihnachts-Flohmarkt das Angebot erweitert. So sind exakt 1000 € zusammengekommen, die die Schule nun stolz überweist.Ein großes Lob und herzlichen Dank!

 


Brieffreundschaft

Auf Teneriffa haben Karin und Fritz Nicolay Kontakt zur International British School gefunden und dort einen Briefwechsel mit der Hupendo-School angebahnt. Erste Briefe wurden bereits geschrieben und beantwortet.           Ein vielversprechender Anfang, der hoffentlich zu weiteren Kontakten führt.


Hier können Sie uns besuchen:

Weihnachtsmarkt in Puerto de la Cruz: 26.11.

 

Weihnachtsmarkt in Halver:  25. 11.    17.00 bis 20.00 Uhr

                                                 26. 11.    14.00 bis 20.00 Uhr

 

                                                 27. 11.    14.00 bis 20.00 Uhr

Weihnachtsmarkt Attendorn  02. 12.   15.00 bis  20.00 Uhr

                                                 03. 12.   11.00 bis  20.00 Uhr

                                                 04. 12.   11.00 bis  20.00 Uhr

                                                 05. 12.   14.00 bis  20.00 Uhr

                                                 06. 12.   14.00 bis  20.00 Uhr


25. November: 3. Hupendo-Markt in der Schule an der Höh, Lüdenscheid

Auch in diesem Jahr sammeln, basteln und köcheln die Schülerinnen und Schüler an der Höh fleißig, um am

25. November einen besonderen Hupendo-Markt zu veranstalten. Wichtiger Schwerpunkt ist diesmal ein Weihnachtsflohmarkt, bei dem viele Weihnachtsflöhe vom Teelicht-Halter bis zum Rauschgoldengel angeboten werden sollen. Außerdem wollten die meisten Klassen der Oberstufe auch wieder Eigenes zum Verkauf anbieten. Mit dabei sind Marmeladen, Plätzchen, Vogelfuttertassen, Sterne, Lichterketten und vieles mehr.

Sie freuen sich auf Ihren Besuch in der Zeit von 09.00 bis 11 Uhr. 


12. und 13. November 2016 in Schwerte

Im November haben wir an einem  Tag der offenen Tür in Schwerte teilgenommen.

Im dortigen Kulturhaus am Bahnhof zeigten die Künstlerinnen und ihre Gäste aktuelle Arbeiten.

Viele Gäste ließen sich an unserem Stand informieren, aßen Crepes und kauften afrikanisches. Ein erfolgreiches Wochenende!


Es werde Licht

Von einem tollen Projekt in den Slums von Nairobi berichtet dieser Beitrag von tagesschau.de.

Zum Anschauen des Videos bitte auf das Bild klicken!


November 2015: Erfolgreicher Markt in der Schule an der Höh

Am vergangen Freitag fand der mittlerweile dritte Basar zugunsten der Hupendo-Schule in Nairobi statt. 

Seit Wochen hatten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und aus der Berufspraxisstufe bereits an der Herstellung origineller und weihnachtlicher Geschenkideen gearbeitet, die es zu erwerben gab. Es gab Adventskränze, vielfältige Weihnachtsdekoration, Schmuck, Postarten, Geschenkartikel und vieles mehr, ebenso wie Kaffee, Waffeln und gebrannte Mandeln. 

In diesem Jahr kam die beeindruckende Spendensumme von 1650 € zusammen, die die Schülerinnen und Schüler voller Stolz Fritz und Karin Nicolay überreichen konnten.

Mehr über die Schule in Lüdenscheid: www.anderhoeh.de

Lüdenscheider Nachrichten vom 03.Dezember 2015:


27.11.2015: Der Papst in Kangemi

Im November hat sich der Papst den Slum Kangemi angeschaut, in dem ca 200.000 Menschen leben, darunter auch die Schülerinnen und Schüler der Hupendo-School. Vielleicht hat er die Schule sogar gesehen? Er verurteilte die  «abscheuliche Ungerechtigkeit, die Millionen Menschen zum Leben in Slums zwingt». 

"Kangemi ist eines von elf Slums rund um Nairobi, der größten Stadt in Ostafrika. Etwa 50.000 Menschen leben in dem Stadtteil, oft ohne ausreichende Waschmöglichkeiten und Toiletten. Der Papst wies auf den dort herrschenden Mangel unter anderem an Trinkwasser hin und kritisierte eine unzureichende Versorgung mit Strom und das Fehlen einer medizinischen Betreuung. Den Bewohnern des Viertels würden die Grundrechte auf Land, Wohnung und Arbeit verweigert. Dort fühle er sich jedoch zu Hause, da die Menschen aus Armenvierteln "in meinem Leben und in meinen Entscheidungen einen bevorzugten Platz haben", sagte Franziskus.

Den Industriestaaten warf der Papst "neue Formen von Kolonialismus" vor.